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GELENKSMOBILISATION

Bei Gelenken, in denen das aktive Bewegungsausmaß eingeschränkt ist, führt die Physiotherapeutin passive Gelenksmobilisationen durch und leitet den Patienten bei aktiven Bewegungen an, um das erreichte Bewegungsausmaß zu erhalten. Bei Bedarf wird anschließend ein individuell angepasstes Trainingsprogramm für zu Hause zusammengestellt.

LYMPHDRAINAGE

Bei der Lymphdrainage werden unter kreisender Streichmassage Stauungen im Lymphsystem abgeleitet. Dabei wird der Abfluss der im Zwischengewebe befindlichen Flüssigkeiten gefördert und der venöse Rückstrom unterstützt.

Hauptanwendungsgebiete: zur Regeneration und Rehabilitation
(z.B. nach Operationen oder Verletzungen, bei Ödemen durch chronisch-venöse Störungen usw.)

FUNKTIONELLE DEHNUNG,
GEZIELTE MUSKELKRÄFTIGUNG,
ENTSPANNUNGSTECHNIKEN

Im Mittelpunkt steht die Funktionelle Einheit: „Gelenk-Muskel-Zentralnervensystem“. Skelettmuskel und Gelenk bilden eine Einheit; darüber wacht ein ständig kontrollierendes und entscheidendes Nervensystem, von dem die Impulse für die Gelenk-Muskel-Funktion ausgehen.

Zwischen den Muskeln und den einzelnen Gelenkstrukturen (Gelenkpartner, Kapsel, Knorpel und Bänder) bestehen enge wechselseitig sich beeinflussende Beziehungen. Störungen in der Muskulatur können die Gelenkfunktion behindern. Veränderte Gelenkfunktionen können ihrerseits wiederum die Muskelfunktion einschränken. Diese Kettenreaktion kann durch funktionales Körpertraining, bei dem dehnende, entspannende und kräftigende Übungen im Vordergrund stehen, durchbrochen werden. Ziel ist das Erreichen eines Gleichgewichts der funktionellen Einheit „Gelenk-Muskel-Zentralnervensystem“.

Jede Störung dieses Gleichgewichts wie z.B. mangelhafte Dehnfähigkeit der Muskulatur hat nicht nur ungünstige Auswirkungen auf die Strukturelemente des Gelenks (z.B. Überbelastung des Knorpels), sondern auch auf die sehnigen Ansatzstellen des Muskels am Knochen (Tendinosen). Muskelzerrungen und Risse werden ebenfalls dadurch begünstigt. Als eine Hauptursache für muskuläre Fehlfunktionen wird nach den Erkenntnissen der Physiotherapie die muskuläre Dysbalance angesehen. Diese können in allen Bereichen der Skelettmuskulatur entstehen und sind durch geeignete Maßnahmen zu beeinflussen. Physiologische Gelenk-Muskel-Funktion kann als die beste „Lebensversicherung“ des Bewegungsapparats angesehen werden.

Da „allgemeine Gymnastik“ Störungen in den Gelenk-Muskel-Beziehungen nicht wirksam beheben kann, gilt es die Prinzipien des funktionalen Körpertrainings im Rahmen einer Physiotherapie anzuwenden, um diese Störungen zu beeinflussen.

 

 

NARBENBEHANDLUNG

Narbenbehandlung zielt darauf ab, Verklebungen und Wucherungen der Narbe zu verhindern bzw. zu verringern. Dabei werden verschiedene Techniken der manuellen Narbenmassage angewendet.

BECKENBODENTRAINING

Die Beckenbodenmuskulatur besteht aus drei Schichten kreuz und quer verlaufender Muskelstränge - ähnlich einem Korbgeflecht; ein Verbund von Muskeln, handtellerdick und handtellergroß, der sich vom Schambein zum Steißbein erstreckt und von Sitzknochen zu Sitzknochen. Diese wichtige Muskelgruppe hat die Aufgabe unsere Beckenorgane zu stützen und das Gewicht der Eingeweide aufzufangen; zum Beispiel beim Joggen, Springen, Heben, Niesen und Husten. Sie ist einerseits dazu gemacht festzuhalten und zu verschließen, muss sich aber auch öffnen können und loslassen, zum Beispiel bei der Geburt eines Kindes oder um die Ausscheidungsöffnungen von Darm und Harnröhre zu kontrollieren.

Für viele Frauen bringt ein zu schwacher oder inaktiver Beckenboden viele Beschwerden mit sich, die von Rückenbeschwerden über Inkontinenz bis hin zu Senkungen von Blase, Gebärmutter oder auch der Scheidenwände reichen. Mit gezielten Übungen können solche Probleme vorsorgend verhindert werden, und bereits vorhandene Beschwerden lassen sich erheblich bessern oder sogar beheben.

Auch nach Unterleibsoperationen, vor und nach einer Geburt und bei großen körperlichen Belastungen ist ein Beckenbodentraining sehr zu empfehlen. Ziel von Beckenbodenübungen ist es die Muskeln so zu trainieren, dass sie ihre Aufgaben wieder ordnungsgemäß leisten können.

INDIVIDUELLER THERAPIEPLAN

Normalerweise wird das Erarbeiten eines individuell angepassten Therapieplanes in physiotherapeutische Einheiten integriert, um durch diese selbstständig durchgeführten Übungen den Therapiefortschritt zu gewährleisten. Dies können bestimmte Entspannungsübungen sein, Dehnübungen, Kräftigungsübungen oder Bewegungen, die ein Umlernen von „alten“ Bewegungsmustern beinhalten.

 
PTK Physiotherapie Team Kagran, Kagraner Platz 8, 1220 Wien          Anmeldung und Terminvereinbarung: 01/ 204 08 77